Burg Hochosterwitz
Die Burg Hochosterwitz (von slow. Ostrovica: die Scharfe bzw. Kantige) liegt im Gebiet der heutigen Gemeinde St. Georgen am Längsee östlich von St. Veit an der Glan und ist ein Wahrzeichen des österreichischen Bundeslandes Kärnten.
Charakteristisch und festungstechnisch interessant an der Burg Hochosterwitz sind die in mehreren Windungen durch das felsige Terrain zur Höhe führenden Befestigungsanlagen des Burgweges mit
14 großen Torbauten. Dieser Fahrweg überwindet in mäßiger Steigung tiefe Schluchten, gelegentlich entlang ausgemeißelter Felswände oder sich zu Waffenplätzen erweiternd, bis er die Hauptburg erreicht. Ein zweiter Zugang, Narrensteig genannt, führt über den steilen, felsigen Westhang, ist teilweise in den Fels gehauen und führt in die Burg, ohne die Tore des Hauptweges zu berühren. Die Absperrung dieses Zugangs leistete eine am untersten Teil errichtete wehrhafte Quermauer mit einigen heute nicht mehr bestehenden Zubauten. Beide verteidigungsfähigen Zugänge der Burg

Hochosterwitz bestanden bereits in früher Zeit, wie der Chronist Unrest aus dem 13. Jahrhundert berichtete.
Quelle:
Wikipedia.de
Die Burg Hochosterwitz ist von April bis Oktober der Öffentlichkeit gegen Entgelt zugänglich. Als Besucher der Burg empfiehlt es sich, den Fußweg durch die 14 Tore zu nehmen und nicht den Aufzug zu benutzen.